Doris Stauffer

Ausstellungskopie von Diapositiv aus dem ­Archiv Doris Stauffer, Graphische Sammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek, Bern

Ausstellungskopie von Diapositiv aus dem ­Archiv Doris Stauffer, Graphische Sammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek, Bern

Hinweis

Doris Stauffer

Zürich — Die Kuratorin Marianne Burki kannte das künstlerische Schaffen von Doris Stauffer (1937–2017) schon lange. Im Zusammenhang mit der letztjährigen Ausstellung ‹Balance – 1970–1990: Kunst, Gesellschaft, Umwelt› im Kunstmuseum Solothurn besuchte sie zum ersten Mal das Archiv der Künstlerin und erkannte Potenzial für eine separate Archivausstellung. Numerisch lässt sich nicht sagen, aus wie vielen Texten und Fotografien Burki für die Ausstellung ‹Doris Stauffer – Fotografie. Einblicke ins Archiv› bei jevouspropose selektiert hat. Weder der Archivar Michael Hiltbrunner noch die Kuratorin oder die nächsten Verwandten können exakt sagen, wie gross das Archiv ist. Doch alle stimmten zu: Es gibt sehr viel Material. Die Schau ist in drei Bereiche gegliedert: Ausbildung, politisches Engagement und Fotografie als Dokumentation. Jedes Thema wird durch eine Fotoserie repräsentiert, wobei Letzteres in allen drei vorhanden ist. Die Bilder werden von einer kleinen Auswahl an Textmaterial ergänzt. Ein Brief erregte meine Aufmerksamkeit besonders. Stauffer schilderte darin ihre Situation als Feministin, Mutter, Künstlerin und Lehrerin während der 1970er-Jahre. Sie war all dies in einer Person und damit auch eine Vorkämpferin für die Frauen heute. Gerade dies zeigt das Archiv besonders deutlich. 

Bis 
25.11.2023
Ausstellungen/Newsticker Datum Typ Ort Land
Doris Stauffer — Fotografie — Einblicke ins Archiv 27.09.202325.11.2023 Ausstellung Zürich
Schweiz
CH
Autor/innen
Fanny Frey
Künstler/innen
Doris Stauffer

Werbung